Laut der neuen FS&I-Umfrage 2025 von Dun & Bradstreet, basierend auf Antworten von über 2.000 Führungskräften aus fünf wichtigen Märkten, sieht sich die Branche mit zunehmenden Bedrohungen konfrontiert.
Unsere Forschung zeigt einen Sektor, der bereit ist, durch KI und digitale Transformation zu innovieren – und der investiert, um Cyberrisiken, Betrug, Datenprobleme und regulatorischen Druck zu bewältigen. Dennoch fühlen sich viele Unternehmen weiterhin unvorbereitet auf zentrale Bedrohungen und hinken bei der Automatisierung hinterher.
In diesem Artikel finden Sie einige der wichtigsten Statistiken. Den vollständigen Bericht mit Empfehlungen für Finanz- und Versicherungsunternehmen im Hinblick auf 2026 können Sie hier herunterladen:
Erstaunliche 79 % der FS&I-Führungskräfte sind besorgt über Cybersicherheit, während 78 % Betrug als großes Risiko nennen. Diese Zahlen spiegeln die Sorge vor prominenten Sicherheitsverletzungen und Finanzkriminalität wider.
Trotz gestiegener Investitionen fühlen sich viele Unternehmen weiterhin verwundbar. Fast 38 % geben an, nicht ausreichend auf die Risiken vorbereitet zu sein – insbesondere in den Bereichen Cybersicherheit, finanzielle Volatilität und geopolitische Instabilität.
Der Bericht zeigt, dass 91 % der Unternehmen negative Auswirkungen durch mangelhafte Drittparteirisikomanagement erfahren haben. Dazu zählen finanzielle Verluste (41 %), Sicherheitsverletzungen (35 %) und Reputationsschäden (33 %).
Die durchschnittlichen Kosten Belaufen sich auf 706.000 US-Dollar pro Unternehmen und steigen in Deutschland sogar auf fast 1,5 Millionen US-Dollar.
Obwohl KI und digitale Transformation für 2026 oberste Priorität haben, behindert schlechte Datenqualität den Fortschritt. 64 % der Unternehmen haben wenig Vertrauen in ihre Daten, und 73 % sagen, sie können nicht-finanzielle Risiken nicht effektiv bewerten. Über die Hälfte hat gescheiterte KI-Projekte aufgrund mangelhafter Daten erlebt.
Zentrale Herausforderungen sind:
Doppelte Datensätze (59 %)
Isolierte Datenquellen (52 %)
Misstrauen gegenüber internen Daten (55 %)
Diese Datenprobleme bremsen Innovationen und erhöhen die Risiken. Ohne vertrauenswürdige Daten können KI und neue Technologien zur Belastung werden.
Trotz des Wandels arbeiten viele Unternehmen weiterhin mit manuellen Prozessen. Rund 50 % der Kundenbindungs- und Onboarding-Prozesse sind nicht automatisiert. Nur 26 % nutzen einheitliche Cloud-Plattformen, und lediglich 44 % investieren in Drittanbieter-Datenquellen.
Besorgniserregend: 47 % der Unternehmen nutzen häufig Tools wie Google oder ChatGPT zur Bewertung von Drittparteirisiken – ein Hinweis auf die Abhängigkeit von nicht verifizierten Quellen.
Mit Blick auf 2026 setzen FS&I-Führungskräfte auf Technologie, Systemmodernisierung, Wachstum und Risikoreduzierung:
Interne KI-Einführung (39 %)
Digitale Transformation (36 %)
Wachstum in neuen Märkten (34 %)
Reduzierung von Drittparteirisiken (31 %)
Dennoch bleiben grundlegende Sorgen bestehen: Cyberrisiken (53 %) und Datenqualität (44 %) sind die größten Herausforderungen für 2026 und könnten strategische Ziele gefährden.
Um die Lücke zwischen Ambition und Umsetzung zu schließen und ihre Ziele für 2026 zu erreichen, benötigen Unternehmen folgende Unterstützung:
Neue Technologien (61 %)
Genauere Daten (57 %)
Externe Beratung (50 %)
Die Botschaft ist klar: Resilienz muss Teil der Strategie sein – nicht eine nachträgliche Ergänzung.
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