Laut der neuen Risiko- und Resilienzumfrage 2025 von Dun & Bradstreet, basierend auf den Antworten von über 2.000 Führungskräften aus fünf wichtigen Märkten, steht die Fertigungsbranche an einem Wendepunkt.
Da globale Lieferketten immer komplexer werden und der regulatorische Druck zunimmt, sind Hersteller gezwungen, ihre Ansätze zur Risikosteuerung, Resilienz und Innovation neu zu überdenken.
In diesem Artikel finden Sie einige zentrale Statistiken. Den vollständigen Bericht mit unseren Empfehlungen für Fertigungsunternehmen im Hinblick auf 2026 können Sie hier herunterladen:
Zölle, Sanktionen und Compliance-Anforderungen gelten inzwischen als grundlegende, dauerhafte Herausforderungen. 33 % der Befragten nannten regulatorische Veränderungen (z. B. US-Zölle und Russland-Sanktionen) als größtes Hindernis im vergangenen Jahr. 31 % berichten, dass sie Schwierigkeiten hatten, die Resilienz ihrer Lieferketten angesichts geopolitischer und makroökonomischer Veränderungen zu steuern.
Hersteller erwarten, dass diese Risiken bis 2026 bestehen bleiben. Dennoch fehlt vielen Unternehmen die nötige Datenbasis, um die Auswirkungen auf Lieferanten und andere Drittparteien zu verstehen.
Im Vergleich zum Vorjahr verspüren über die Hälfte (53 %) der Hersteller einen stärkeren Bedarf, ihre erweiterten Lieferantennetzwerke zu verstehen. Trotz dieses zunehmenden Drucks und der wachsenden Komplexität globaler Lieferketten (36 % bestehen aus vier oder mehr Stufen), überwachen nur 18 % der Hersteller Risiken über Tier-3-Lieferanten hinaus.
Diese mangelnde Transparenz führt zu verdeckten Risiken , die Qualitätsprobleme, Lieferverzögerungen und steigende Betriebskosten verursachen. Tatsächlich berichten 97 % der Hersteller von Störungen aufgrund der Komplexität ihrer Lieferketten.
Während 61 % der Hersteller planen, mehr als die Hälfte ihrer Lieferkette zu nearshoren, geben nur 8 % an, dass dies in den nächsten 12 Monaten Priorität hat. Dies deutet auf eine langfristige strategische Neuausrichtung hin – keine kurzfristige Lösung.
Nur 24 % der Hersteller verfügen über Daten zu moderner Sklaverei in ihren Lieferketten, und lediglich 14 % betrachten ethische Beschaffung als zentrale Priorität. ESG-Investitionen sollen 2026 steigen – 42 % planen, in Daten zu investieren, um ihre Erkenntnisse zu verbessern. Die Einhaltung finanzieller Vorschriften dominiert jedoch weiterhin die Risikostrategie.
Schlechte Datenqualität, isolierte Systeme und manuelle Prozesse behindern die Einführung von KI und Automatisierung. Fast 44 % der Unternehmen berichten von gescheiterten KI-Projekten aufgrund von Datenproblemen.
Beim Einsatz von Daten zur Unterstützung zentraler Prozesse besteht eine große Lücke zwischen dem, was aktuelle Daten ermöglichen, und dem, was mit vertrauenswürdigen Daten möglich wäre. Besorgniserregend: Nur 36 % der Hersteller fühlen sich in der Lage, fundierte Entscheidungen auf Basis ihrer aktuellen Daten zu treffen. 70 % glauben nicht, dass ihre Daten ihnen helfen würden, alternative Lieferanten zu finden, falls Probleme auftreten. 65 % können damit keine Effizienzpotenziale in der Lieferkette identifizieren.
73 % sagen, ihre Daten helfen ihnen nicht, neue Kunden zu finden, und 68 % fehlt es an Informationen, um die besten Absatzmärkte zu identifizieren.
Der Bericht nennt fünf strategische Prioritäten für Hersteller im Hinblick auf 2026:
Sichtbarkeit über mehrere Lieferkettenstufen als Vorstandsthema etablieren
In Tools für End-to-End-Transparenz investieren
Digitale Transformation und Automatisierung beschleunigen
ESG und ethische Beschaffung in die Risikostrategie integrieren
Laden Sie den vollständigen Bericht herunter, um zu erfahren, wie Hersteller ihre Risikostrategien neu ausrichten – und was nötig ist, um in einem sich wandelnden globalen Umfeld erfolgreich zu sein.
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