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Firmenüberwachung: Fünf Tipps, wie Sie Geschäftspartner weltweit überwachen und Zahlungsausfälle vermeiden

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Die Firmenüberwachung in Echtzeit ist eine zentrale Aufgabe des Credit Managements. Nur wer seine internationalen Geschäftspartner regelmäßig überprüft, kann bei Veränderungen frühzeitig Maßnahmen ergreifen und Zahlungsausfälle vermeiden.

Kunden, die heute pünktlich zahlen, können schon morgen in die Insolvenz rutschen. Gerade in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten wie aktuell durch die Corona-Pandemie ist es umso wichtiger, seine Geschäftspartner regelmäßig zu überwachen. Die Basis für eine Überwachung bilden Echtzeitdaten zur wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens.

„Je früher Credit Manager Veränderungen bei Geschäftspartnern bemerken, desto schneller können sie handeln und Zahlungsbedingungen ändern oder beispielsweise nach alternativen Lieferanten Ausschau halten. Ein tagesaktuelles Risikomonitoring ist essenziell, um auf dem neuesten Stand zu sein und Zahlungsausfälle zu vermeiden“, sagt Daniel Schneider, Senior Business Consultant bei Dun & Bradstreet Central Europe.

Fünf Tipps für die Überwachung von Geschäftspartnern weltweit.

Tipp 1: Nutzen Sie Echtzeitdaten

Entscheidend bei einer Überwachung ist, auf Echtzeitdaten zu setzen. Damit sind tagesaktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens gemeint.

Mit D&B Credit von Dun & Bradstreet erhalten Sie Einblick in das Kreditrisiko von von mehr als 455 Millionen Unternehmen weltweit. Über die Online-Plattform lassen sich tagesaktuell Daten zur finanziellen Lage von Unternehmen abrufen. So sehen Sie genau, welches Kreditrisiko für Sie aktuell bei welchem Geschäftspartner besteht.

Tipp 2: Fokus, Fokus, Fokus - auf die für Unternehmen relevanten Daten kommt es an!

Daten zu haben, ist eine feine Sache. Doch welches sind die für Sie relevanten Daten?

Legen Sie fest, welche Daten für Ihre Risikoeinschätzung wichtig sind. Für manche Unternehmen ist es wichtig, darüber informiert zu werden, wenn sich ein Zeichnungsberechtigter ändert. Andere möchten eine Benachrichtigung bekommen, wenn sich das Zahlungsverhalten verschlechtert. In D&B Credit lässt sich das individuell konfigurieren. So erhalten Sie nicht unzählige Benachrichtigungen per E-Mail über Veränderungen bei einem Ihrer Kunden oder Lieferanten, sondern lediglich die für Sie relevanten Informationen.

„Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Da ist es umso wichtiger, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und klare Regeln festzulegen, ab welchem Score Sie beispielsweise eine Information erhalten möchten und Ihren Geschäftspartner überprüfen“, sagt Schneider.

Tipp 3: Setzen Sie auf die richtigen Echtzeitdaten

Zahlt ein Kunde seine Rechnungen plötzlich nicht mehr pünktlich, dann ist das ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen nicht mehr liquide ist. Ein Frühwarnindikator, der anzeigt, wie sich das Zahlungsverhalten eines Unternehmens verändert, ist der Paydex von Dun & Bradstreet. Er sollte Teil einer jeden Firmenüberwachung sein.

Der Paydex-Score wird auf der Grundlage von Zahlungserfahrungen berechnet. Kunden und Lieferanten weltweit übermitteln Informationen zur Zahlungserfahrung mit einem Unternehmen an Dun & Bradstreet. Auf Basis dieser Daten erhalten die Firmen eine Punktzahl zwischen 1 und 100. Je höher die Zahl, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen seine Rechnungen pünktlich bezahlt.

Weitere wichtige Echtzeitdaten zur Firmenüberwachung sind Finanzzahlen aus der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung. Auch eine Veränderung der Mitarbeiteranzahl kann ein wichtiger Indikator sein. In solchen Fällen ist es entscheidend, herauszufinden, warum sich die Anzahl der Mitarbeiter verringert hat. Steht das Unternehmen wirtschaftlich schlecht da? Oder wurden Unternehmensanteile verkauft? „All das gilt es zu prüfen und zu verstehen, um als Credit Manager die richtigen Maßnahmen einzuleiten und Zahlungsziele oder Kreditlimits anzupassen“, sagt Schneider.

Tipp 4: Treffen Sie weltweit die richtigen Kreditentscheidungen

Mit mehr als 80.000 Zulieferern arbeiten global agierende Konzerne zusammen. Hier den Überblick zu behalten, wie sich welcher Lieferant finanziell entwickelt, ist eine Herausforderung. Schließlich ist schon allein die wirtschaftliche Situation in jedem Land anders.

Dun & Bradstreet bietet Daten zu Unternehmen aus mehr als 220 Ländern. Von Frankreich über die Schweiz bis hin zur niederländischen Karibikinsel Curaçao sind hier alle Länder dabei.

Tipp 5: Treffen Sie automatisch die richtigen Kreditentscheidungen

Neben der webbasierten Lösung D&B Credit bietet Dun & Bradstreet auch die Möglichkeit, Daten automatisiert über eine API-Schnittstelle (Application Programming Interface) direkt in Ihr ERP-System (Enterprise Resource Planning) laufen zu lassen. So werden die Daten in Ihren Systemen kontinuierlich und automatisch aktualisiert und Sie können Ihre Entscheidungen jederzeit auf Grundlage aktueller Informationen treffen.

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