Dun & Bradstreet

Master Data management entfesselt: Nahtlose Integrationen

In der heutigen vernetzten Geschäftswelt ist die Verwaltung von Daten über verteilte Systeme und globale Standorte hinweg eine gewaltige Herausforderung. 

Hier kommt Master Data Management (MDM) ins Spiel – ein strategischer Ansatz, der die Leistungsfähigkeit nahtloser Integrationen freisetzt und eine einheitliche Sicht auf kritische Geschäftseinheiten bietet. In diesem Blog erfahren Sie, was MDM ist, wie es Datensilos beseitigen kann und wie Sie es in Ihrer Cloud-Datenbank implementieren können.

 

Was sind Stammdaten?

Stammdaten stellen die grundlegenden Informationen über wichtige Geschäftseinheiten dar. Es bietet Kontext für Geschäftstransaktionen und beantwortet Fragen wie werwaswann und wie. Zu den gängigen Stammdatenkategorien gehören Kunden, Produkte, Lieferanten und Finanzstrukturen. Im Gegensatz zu Transaktionsdaten, die bestimmte Ereignisse erfassen, bleiben Stammdaten im Laufe der Zeit relativ stabil.

 

Warum Stammdaten wichtig sind

  1. Konsistenz: MDM sorgt für konsistente und genaue Daten in allen Systemen, reduziert Fehler und verbessert die Entscheidungsfindung.
  2. Effizienz: Eine einzige Quelle der Wahrheit vereinfacht den Datenzugriff und die Datenpflege.
  3. Compliance: MDM unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, indem es sensible Daten konsistent verwaltet.
  4. Einblicke: Saubere, angereicherte Stammdaten ermöglichen bessere Analysen und Berichte.

Implementieren von MDM in Ihrer Cloud-Datenbank

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Datenbankmanager:

  1. Definieren von Stammdatenentitäten
    • Identifizieren Sie die kritischen Stammdatenentitäten, die für Ihr Unternehmen relevant sind (z. B. Kunden, Produkte, Finanzstrukturen).
    • Verwenden Sie das Business-Glossar Ihres Datenkatalogs, um diese Entitäten und ihre Attribute zu definieren.
  2. Ermitteln von Datenquellen
    • Identifizieren Sie Datenquellen für Ihren Datenkatalog.
    • Durchsuchen Sie verteilte Datenspeicher, um zu ermitteln, wo sich verschiedene Stammdaten befinden.
  3. Ordnen Sie das allgemeine Geschäftsvokabular zu
    • Richten Sie die physischen Datennamen der erkannten Stammdaten an Ihrem allgemeinen Geschäftsvokabular aus.
    • Eine konsistente Terminologie ist für eine effektive Integration unerlässlich.
  4. Daten bereinigen, abgleichen und integrieren
    • Bereinigen, matchen, deduplizieren  und integrieren Sie die erkannten Daten in Ihrer gesamten Landschaft.
    • Überprüfen Sie mit einer vertrauenswürdigen 3rd-Party-Quelle
    • Erstellen Sie goldene Stammdatensätze, die   zentral in einem MDM-System mit einer eindeutigen ID gespeichert sind.
    • Anreicherung mit zusätzlichen relevanten Daten aus der vertrauenswürdigen 3rd-Party-Quelle
  5. Mit Systemen synchronisieren
    • Stellen Sie sicher, dass die Stammdaten mit allen Systemen synchronisiert sind, die sie verwenden.
    • Konsistenz über Anwendungen hinweg ist entscheidend.
  6. Stammdatenpflege steuern
    • Legen Sie fest, wo die Stammdatenpflege stattfindet (z.B. Geschäftsprozesse).
    • Etablieren Sie Data-Governance-Praktiken, um die Datenqualität aufrechtzuerhalten.

 

Alternative Lösungen

  • Datenqualität: Integrieren Sie Datenqualitätsprüfungen in Ihre Datenpipelines.

  • Datenstandardisierung: Nutzen Sie Tools zur Datenüberprüfung und -standardisierung.
  • Verwaltung doppelter Daten: Deduplizierung von Datensätzen basierend auf verfügbaren Identifikatoren.

 

Dun & Bradstreet als vertrauenswürdige 3rd-Party-Quelle für Stammdaten

  • Umfangreiche Datenbank: Dun & Bradstreet unterhält eine umfassende globale Handelsdatenbank mit über 500 Millionen Unternehmen. Diese umfangreiche Berichterstattung dient als wertvolle Referenz für Unternehmen weltweit.

  • DUNS Number: Die DUNS-Nummer (Data Universal Numbering System), eine eindeutige neunstellige Kennung, die von Dun & Bradstreet vergeben wird, ist weltweit als die konsistenteste Unternehmenskennung anerkannt. Es gewährleistet Konsistenz und Zuverlässigkeit bei Unternehmenstransaktionen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

  • Zusätzliche Daten: Dun & Bradstreet bietet eine Fülle zusätzlicher Daten für jedes Unternehmen, darunter:

    • Kontaktdaten: Informationen über wichtige Kontakte innerhalb des Unternehmens, ihre Rollen und Kontaktdaten.

    • Branchencodes: Klassifizierungscodes wie SIC und NAICS, die den primären Geschäftszweig des Unternehmens angeben.

    • Mitarbeiter- und Umsatzzahlen: Daten über die Größe des Unternehmens in Bezug auf Belegschaft und Umsatz.

    • Eigentumsinformationen: Details zur Eigentümerstruktur des Unternehmens, einschließlich Mutter- und Tochtergesellschaften.

Die robusten Funktionen von Dun & Bradstreet machen es zu einer zuverlässigen Quelle für Stammdaten und helfen bei verschiedenen Anwendungen von der Marktforschung bis zum Risikomanagement. Durch die Verschmelzung von MDM-Prinzipien mit der Kompetenz von D&B können Sie das volle Potenzial Ihrer Daten ausschöpfen und fundierte Entscheidungen und reibungslose Integrationen in Ihrem globalen Unternehmen ermöglichen. Denken Sie daran, dass es bei der Beherrschung von Daten nicht nur um Technologie geht – es geht darum, Geschäftsprozesse zu transformieren und neue Möglichkeiten zu entdecken. Begeben Sie sich noch heute auf Ihre MDM-Reise!