• Konzern & Mittelstand
  • Kleinunternehmen
  • Kundendienst
  • D‑U‑N‑S® Nummer
  • Firmenverzeichnis
  • Choose Your Country or Region
Dun & Bradstreet
  • Blog
  • Lieferantenrisiken Blogs
  • Top drei Supply Chai...

Top drei Supply Chain Trends für CPOs

Lieferantenrisiko Guide herunterladen

Von Dun & Bradstreet
26. März 2025
Share: LinkedIn logoFacebook logoX logo

Risikomanagement im Einkauf: Neue Herausforderungen durch globale Instabilität

Das Risikomanagement im Einkauf steht vor einer grundlegenden Wende. Handelskriege, politische Konflikte und die instabile Lage in Schlüsselregionen wie China, Russland, den USA und Europa haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Stabilität von Lieferketten. Lesen Sie, welche Trends sich bereits jetzt für das Supply Chain Management abzeichnen und erhalten Sie Tipps von Michael Seifert, Lead Experte Automotive, wie Sie am besten darauf reagieren können. Er ist Mitglied des Manufacturing Center of Excellence, ein europaweites Kompetenzzentrum von Dun & Bradstreet mit umfangreicher Expertise in der Fertigungsindustrie.

Der Einkauf muss als Wissensträger agieren und auf eine effiziente Art und Weise mit Daten und Informationen arbeiten. Nur so lässt sich die Komplexität in den Lieferketten weltweit meistern.

Michael Seifert | Lead Experte Automotive

TREND 1: Resilienz der Lieferkette

Die Krisen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig kurze Reaktionszeiten im Supply Chain Management sind. Wer zu spät von Lieferausfällen erfährt, kann nicht rechtzeitig handeln und muss im schlimmsten Fall mit wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen. Daher ist es umso wichtiger, die Widerstandsfähigkeit der eigenen Lieferkette zu stärken, um Ausfällen frühzeitig vorzubeugen. „Ich bin überzeugt, dass resiliente Lieferketten ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für Unternehmen sind. Wer es schafft, seine Versorgungssicherheit in dieser unsicheren Welt zu gewährleisten, hat einen großen Wettbewerbsvorteil und wird zum gesuchten Geschäftspartner“, sagt Seifert. „Gerade in der Fertigungsindustrie beobachten wir, dass neue Datenökosysteme wie Catena-X entstehen, die auf gemeinsamen Standards und Datensouveränität sowie Interoperabilität basieren. Sie ermöglichen einen effizienten Informationsaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In Zusammenarbeit werden übergreifende Unternehmensziele wie Nachhaltigkeit, Reduzierung des Carbon-Footprint oder Kreislaufwirtschaft erst realisierbar. Durch das Bedarfs- und Kapazitätsmanagement sowie die Qualitätssicherung entsteht mehr Transparenz. Das verbessert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit, sondern stärkt auch die Resilienz der gesamten Value Chain“, erklärt Seifert.

TREND 2:  Steigende Komplexität des Lieferantenmanagements

Steigende regulatorische Anforderungen, neue Sanktionen und ehrgeizige Klimaziele stellen den Einkauf im Supply Chain Management weltweit vor neue Herausforderungen. „Es geht heute im Einkauf nicht mehr nur um Preis und Menge. Der Einkauf muss sich mit anderen Informationen auseinandersetzen. Wer sind meine Lieferanten von Tier-1 bis Tier-n? Welche Handelswege nutzen sie? Wie nachhaltig agieren sie? Wie ist ihr Carbon Fußabdruck? All diese Faktoren steigern die Komplexität im Lieferantenmanagement enorm. Darauf muss der Einkauf reagieren und sich vorbereiten, um die Komplexität zu meistern“, erklärt Seifert.

TREND 3: Strategisches Sourcing als Innovationsmanagement 

Der Einkauf hat heute immer mehr Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens durch strategisches Sourcing. Die gezielte Auswahl und das Management von Lieferanten sind dabei wichtiger denn je. So lässt sich sicherstellen, dass keine Lieferengpässe entstehen und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gewahrt bleibt. Das Aufspüren von neuen Lieferanten mit fortschrittlichen Technologien, Werkstoffen, Produkten und Services spielt eine entscheidende Rolle. Sie sichern dem Unternehmen mittel- bis langfristig Innovationskraft – und somit zufriedene Kunden und Wachstum. Dazu ist nicht nur eine Zusammenarbeit über Silos in den Unternehmen hinweg notwendig, sondern auch ein tieferes und umfassenderes Verständnis der Beschaffungsmärkte sowie der Trends, der Protagonisten und Debütanten. Die Verarbeitung von umfassenden und vielfältigen Informationen steht dabei an vorderster Stelle.

Schlüsselrolle Modernes Informationsmanagement

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Umdenken im Einkauf unausweichlich ist. Der Aufbau eines modernen Informationsmanagements spielt eine zentrale Rolle. „Der Einkauf muss als Wissensträger agieren und auf eine effiziente Art und Weise mit Daten und Informationen arbeiten. Nur so lässt sich die Komplexität  in den Lieferketten weltweit meistern“, erklärt Seifert. Dafür braucht es unter anderem Marktinformationen und eigene Informationen zu Lieferanten. Doch Daten alleine sind nicht ausreichend. Entscheidend wird sein, wie der Einkauf mit diesen Informationen arbeitet. Wie er Handlungsempfehlungen ableitet und die Prozesse steuert. Der Einsatz von KI wird dabei eine immer wichtigere Rolle spielen, um die Informationsmengen sowie die Komplexität erfolgreich zu bewältigen. GenAI-Systeme können umfangreiche Datenmengen verarbeiten und komplexe Variablen analysieren, wodurch sie im Laufe der Zeit ihre Fähigkeiten kontinuierlich erweitern. Die Anwendungsmöglichkeiten von GenAI sind vielfältig und reichen vom Management der Stammdaten bis hin zu strategischen Analysen für das Risikomanagement und die Lieferantenauswahl. „Um GenAI effektiv zu nutzen, ist es wichtig, dass Unternehmen sich der vollen Verantwortung für diese Art und Weise des Umgangs mit Daten bewusstwerden. Die europäische Gesetzgebung für den Einsatz von KI ist dazu ein guter und wichtiger Leitfaden“, so Seifert. Dazu gehört neben der Bewertung der Folgen des KI Einsatzes auch die Auseinandersetzung mit den Quellen der Informationen – zuverlässige, vertrauenswürdige und aktuelle Referenzdaten spielen hier eine entscheidende Rolle.

Lieferantenrisiko Guide herunterladen


+49 (0) 69 2044 600 901

Bitte aktivieren Sie Chat‑Cookies

Um die Chatfunktion zu aktivieren und zu nutzen, müssen Chat‑Cookies akzeptiert werden. Dies können Sie tun, indem Sie unten auf 'Chat‑Cookies aktivieren' klicken oder Ihre Cookie‑Einstellungen verwalten.

Dun & Bradstreet logo

Dun & Bradstreet unterstützt große und kleine Unternehmen dabei, ihr Wachstum voranzutreiben, Risiken zu managen und die Leistung ihres Unternehmens zu steigern.

Kundendienst

  • LinkedIn logo
  • Facebook logo
  • X logo

Lösungen

  • Lösungen für Konzern & Mittelstand
  • Lösungen für Kleinunternehmen
  • D‑U‑N‑S® Nummer
  • Blog
  • Ressourcen

Unternehmen

  • Unser Unternehmen
  • Worldwide Network
  • Karriere
  • Unser Management
  • Newsroom
  • ESG- und Diversitätsverpflichtungen

Unterstützung

  • Kundendienst
  • Ihre Daten- und Datenschutzoptionen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Cookie-Einstellungen
  • Transparenzerklärung

© Dun & Bradstreet, Inc. 2000 - 2026. Alle Rechte vorbehalten.