Leichter Rückgang der Firmenpleiten im ersten Quartal

Die Insolvenzen von Unternehmen im ersten Quartal 2024 sanken in der Schweiz um vier Prozent auf 1‘559 Fälle. Nur in drei Regionen nahmen die Konkurse zu, nämlich in Zürich (+5%), in der Nordwestschweiz (+4%) und in der Zentralschweiz (+1%). Die anderen Regionen verzeichneten einen Rückgang. Am stärksten war dieser im Espace Mittelland (-15%), gefolgt von der Ostschweiz (-11%), der Südwestschweiz (-5%) und dem Tessin (-1%). Im Baugewerbe, der Branche mit den in absoluten Zahlen meisten Konkursen, sind die Konkurse rückläufig, denn hier wurden mit 291 Neueintragungen neun Prozent weniger Insolvenzen eröffnet als noch vor einem Jahr. Auch bei der zweitgrössten Konkursbranche, den Unternehmensdienstleistungen, nahm die Zahl der Firmenpleiten mit 267 Fällen um fünf Prozent ab. Dafür gab es in der Immobilienbranche einen regelrechten Konkurssturm, nahmen doch die Insolvenzen um ganze 68 Prozent zu. Einen leichten Rückgang gab es auch bei den Neugründungen. Mit 13'452 Neueintragungen nahmen diese um ein Prozent ab.

Lesen Sie die Studie:

Konkurse und Gründungen per 1. Quartal 2024