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Compliance Screening mit D&B Restricted Party Screening Intelligence

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Das Compliance Screening von Geschäftspartnern ist aktuell wichtiger denn je. Erfahren Sie jetzt, wie D&B Restricted Party Screening Intelligence die aufwändigen Sanktionslistenprüfungen erleichtert.

Dass das Russlandgeschäft im Moment mit Vorsicht betrieben werden sollte, ist hinlänglich bekannt: Immerhin stehen derzeit rund 100 russische Organisationen und mehr als 1200 Einzelpersonen auf den Sanktionslisten der EU – Tendenz steigend.

Sanktionsrisiken erschließen sich oft erst auf den zweiten Blick

Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen kontinuierlich prüfen, ob ihre Geschäftspartner aufgrund von Eigentumsstrukturen direkt oder indirekt von Sanktionen betroffen sind. Schließlich müssen nicht nur russische Geschäftsbeziehungen auf den Prüfstand: Sanktionierte Personen können durchaus auch in europäischen, amerikanischen oder anderen westlichen Unternehmen ihre Hände im Spiel haben.

Und das macht das Ganze so kompliziert. Denn sowohl das amerikanische Office of Foreign Assets Control (OFAC) als auch die EU schreiben vor, dass bei Sanktionslistenprüfungen alle Personen und Gesellschaften mit einer mindestens 50-prozentigen Unternehmensbeteiligung durchleuchtet werden müssen.

Manuell lässt sich das aufgrund des damit verbundenen immensen Zeitaufwandes kaum umsetzen – zumal es längst nicht nur um Embargos gegen Russland geht. Auch Geldwäsche-, Korruptions- und Terrorverdacht, ESG-Vorgaben und das im kommenden Jahr in Kraft tretende Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) gilt es bei einer Due Dilligence Prüfung zu beachten.

Durch das automatisierte Geschäftspartnerscreening behalten Verantwortliche ihre Kontakte zuverlässig im Blick, sind immer auf dem aktuellen Stand und gewinnen Freiräume für andere Aufgaben

Tobias Bruhn Director Risk & Compliance Consulting DACH bei Dun & Bradstreet

Automatisierter Abgleich schafft Sicherheit

D&B Restricted Party Screening Intelligence von Dun & Bradstreet hilft dabei. Die Lösung basiert auf der Screening-Plattform World Watch Plus, die Dun & Bradstreet erworben hat sowie der D&B Unternehmensdatenbank, die mehr als 500 Millionen Unternehmen aus über 220 Ländern enthält. Über die neunstellige D-U-N-S-Nummer lassen sich Firmen nicht nur eindeutig identifizieren, sondern komplexe Unternehmensverflechtungen gezielt entschlüsseln, Minderheitsbeteiligungen, direkte und indirekte Beteiligungen sowie wirtschaftlich Berechtigte ermitteln.

„Das ist ein wichtiger Aspekt, um auch versteckte Risiken gezielt aufzudecken und im Blick zu haben“, sagt Tobias Bruhn, Director Risk & Compliance Consulting DACH bei Dun & Bradstreet. Wahlweise lassen sich derartige Verflechtungen und Beteiligungen mithilfe der Dun & Bradstreet Data Blocks oder über den Company Screening Intelligence-Service identifizieren. Dieser kann via API ebenfalls nahtlos mit den bestehenden Geschäftsprozessen integriert werden. „Der Vorteil: Durch das automatisierte Geschäftspartnerscreening behalten Verantwortliche ihre Kontakte zuverlässig im Blick, sind immer auf dem aktuellen Stand und gewinnen Freiräume für andere Aufgaben“, sagt Bruhn. Sobald sich beispielsweise Eigentumsverhältnisse eines Unternehmens verändern, identifiziert der Company Screening Intelligence-Service die neuen Besitzer und meldet damit verbundene potenzielle Risiken automatisch.

Künstliche Intelligenz reduziert false-positives und beschleunigt Screening

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Lösung ist der Artificial Intelligence Virtual Adjudication Agent (AIVA). Dun & Bradstreet setzt hier gezielt künstliche Intelligenz (KI) ein, um relevante Informationen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen – wie etwa Sanktionslisten, PEP-Listen oder Adverse Media – zu verarbeiten und Ergebnisse anschließend übersichtlich und leicht verständlich darzustellen. „Da die KI-Engine unbrauchbare Daten und falsch-positive Ergebnisse eigenständig herausfiltert, wird der Screening-Prozess deutlich beschleunigt“, so Bruhn.

Seit Mai 2022 kann D&B Restricted Party Screening Intelligence über eine API-Schnittstelle auch nahtlos in bestehende Prozesse integriert und so konfiguriert werden, dass es den risikobasierten Screening-Richtlinien des jeweiligen Unternehmens entspricht. So werden Geschäftskontakte vor jeder Transaktion automatisch gegen tagesaktuelle Listen gescreent. Neue Informationen lassen sich mithilfe der Monitoringfunktion zuverlässig identifizieren, erforderliche Maßnahmen bei Bedarf zeitnah einsteuern.

Diese Funktionen bietet D&B Restricted Party Screening Intelligence

  • Verfügbar als Web Tool sowie API-Integration
  • Abgleich mit weltweiten Sanktionslisten und Watch-Lists
  • Überprüfung von PEP-Listen (politisch exponierte Personen)
  • Überprüfung von Adverse Media-Daten (Compliance-relevante, negative Medienberichterstattung)
  • Online-Überprüfung der Screening-Ergebnisse
  • Online-Bewertung der Screening-Ergebnisse
  • Geschäftspartnerprüfung per D&B Data Blocks oder Company Screening Intelligence Service
  • Artificial Intelligence Virtual Adjudication (AIVA) zur deutlichen Reduzierung von false-positives
  • Tägliche Aktualisierungen (Monitoring)
  • Flexible Produktkonfiguration

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