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Wie Cargodian mit D&B Compliance Data Blocks den globalen Handel revolutioniert

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Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bleibt der Zugang zu globalen Märkten oft versperrt. Das deutsche Start-up Cargodian will das ändern und setzt dafür auf D&B Data Blocks sowie die Programmierschnittstelle D&B Direct+ von Dun & Bradstreet.

Der Einstieg in den globalen Handel birgt immense Herausforderungen. Sie reichen von Warenkredit- und Ausfallrisiken bis hin zu möglichen Compliance-Verstößen, Embargos und Sanktionen. Entsprechend wichtig ist es, Geschäftspartner vor Vertragsabschluss gründlich zu prüfen.

Das bayerische Start-up Cargodian will mit seiner innovativen digitalen Plattform Cargodian.Trade vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Weg in globale Märkte ebnen. „Cargodian.Trade ist eine Art „Paypal für Cargo“ im internationalen B2B-Handel“, erklärt Cargodian-Mitgründer und Chief Operating Officer (COO) Klaus Burkart. Bedeutet: Cargodian tritt als Zwischenhändler in globale Handelsgeschäfte ein und sorgt dafür, dass die eigentlichen Handelspartner vor Zahlungsausfällen und Compliance-Verstößen geschützt sind.

Um das zu gewährleisten, braucht es vor allem eins: Verlässliche Informationen über die einzelnen Geschäftspartner. Denn bei jeder Transaktion, die über Cargodian.Trade abgewickelt wird, muss Cargodian prüfen, ob der Handel mit den Unternehmen sowie dem gehandelten Wirtschaftsgut legal ist oder womöglich durch Sanktionen und Embargos eingeschränkt wird. Die D&B Firmendatenbank sowie die D&B Compliance Data Blocks von Dun & Bradstreet liefern dabei wichtige Erkenntnisse, um internationale Geschäftsbeziehungen auf ein sicheres Fundament zu stellen.

 

„Dun & Bradstreet liefert uns die hochwertige Datenqualität in der richtigen Geschwindigkeit über die passende Schnittstelle. Das ist ein großer Vorteil.“

- Klaus Burkart, Cargodian-Mitgründer und Chief Operating Officer

 

Automatisierte Geschäftspartnerprüfung gewährleistet Skalierbarkeit

„Um die Skalierbarkeit unserer Plattform zu gewährleisten, stand für uns von Beginn an fest, dass wir die Compliance-Prüfung automatisieren müssen“, sagt Burkart. Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung stieß man schnell auf Dun & Bradstreet. Kein Wunder: Immerhin enthält die D&B Firmendatenbank Informationen zu mehr als 340 Millionen Unternehmen aus über 220 Ländern. Zudem lässt sie sich über die Schnittstelle D&B Direct+ nahtlos und unkompliziert mit der Cargodian-Plattform verbinden. So werden die Unternehmensstammdaten in den Cargodian-Systemen kontinuierlich und automatisch mit den D&B Informationen synchronisiert. „Das stellt sicher, dass unsere Geschäftspartnerinformationen immer auf dem aktuellen Stand sind“, sagt Burkart.

Compliance Data Blocks erleichtern den Durchblick

Ein weiterer Pluspunkt: die D&B Data Blocks von Dun & Bradstreet. Hier werden unterschiedliche Datenelemente thematisch zusammengefasst und via API-Schnittstelle direkt an die Cargodian-Plattform übermittelt. „Wir beziehen über die Data Blocks nur die Informationen, die wir für unser Screening auch tatsächlich benötigen“, erklärt Burkart.

Optimale Voraussetzungen für eine effiziente, sichere und hochautomatisierte Geschäftspartnerprüfung. Denn so wird überflüssiger Datenmüll vermieden, die Anreicherung und Weiterverarbeitung der Compliance-Daten erleichtert und bezogene Datenvolumina passgenau abgerechnet. Informationen zu Embargos, natürlichen Personen, Unternehmensverflechtungen samt Minderheitsbeteiligungen, direkten und indirekten Beteiligungen sowie wirtschaftlich Berechtigten lassen sich automatisiert mit tagesaktuellen Sanktions- und PEP-Listen (Politically Exposed Persons) sowie Adverse Media-Daten abgleichen. Ein wichtiger Aspekt – gerade in volatilen Zeiten, in denen neue Sanktionen gefühlt an der Tagesordnung sind.

Doch nicht nur das überzeugte die Gründer. Dun & Bradstreet punktete auch mit hoher Systemverfügbarkeit und Performance sowie hoch konsistenten Daten. Alles Grundvoraussetzungen, um Geschäftspartner in Echtzeit zu prüfen: „Die Antwortzeiten liegen heute je nach Anfrage zwischen einer Zehntelsekunde und einer Sekunde“, sagt Burkart. Gibt es hier keine Auffälligkeiten, steht dem Geschäft nichts mehr entgegen. Zum Vergleich: KMU, die internationale Handelsgeschäfte über sogenannte Akkreditive (Letter of Credit) absichern wollen, müssen weit mehr Geduld mitbringen: Bis die Bank zustimmt, können durchaus schon einmal Tage oder Wochen ins Land gehen. „Außerdem lehnen Banken entsprechende Anträge von KMU in fast jedem zweiten Fall ab“, erklärt der Cargodian-COO. Dank der Lösungen von Dun & Bradstreet kann Cargodian bei positivem Prüfergebnis innerhalb weniger Minuten die Freigabe erteilen.

Hohe Compliance-Kompetenz unter Beweis gestellt

„Das Team von Dun & Bradstreet hat unser Geschäftsmodell vom ersten Moment an verstanden und uns umfassende Tests ermöglicht. Für uns als Start-Up war das ein Riesenvorteil“, sagt Burkart. Bei der Erstellung des Compliance-Regelwerks leistete Dun & Bradstreet ebenfalls wichtige Hilfestellung: „Dabei haben die Experten den Spagat zwischen konstruktiver Wissensvermittlung und Hilfe zur Selbsthilfe perfekt gemeistert“, sagt Burkart. Ein wichtiger Mehrwert, zumal der Erfolg der Plattform mit dem Compliance-Prozess steht und fällt.

So konnte das Start-up sein innovatives Angebot innerhalb weniger Wochen an den Start bringen. Mit Erfolg: Bereits wenige Wochen nach dem Go-Live laufen im Schnitt täglich zehn Anfragen für Handelstransaktionen über die Plattform. Tendenz rasant steigend: „Wir rechnen damit, dass bereits Ende 2022 monatlich rund 500 Handelsgeschäfte darüber abgewickelt werden“, sagt der Cargodian-Gründer. Dank der automatisierten Geschäftspartnerprüfung von Dun & Bradstreet ist das Start-up dafür schon jetzt bestens gerüstet.

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